Quellen der Theosophie
Das Buch Dzyan
Der Mensch ist 180 Millionen Jahre alt.
Vor 80.000 bis 20.000 vor unserer Zeitrechnung blühte in Zentralasien von Tibet bis zum Tal von Tarin eine Zivilisation, in der "Götter" - Initiierten, sich inkarnierten, um die Quellen der Weisheit aufzuzeichnen. Eines dieser Bucher ist "das Buch Dzyan", wobei über das Alter, nichts genaueres bekannt ist.
Dieses Buch beschreibt die kosmische (Kosmogenesis) und die menschliche (Antropogenesis) Entwicklung unserer Erde und Mensch. Einige Manuskripte sollen noch heute (1999) im Besitz von tibetischen Klöstern sein, welche bis vor der Vertreibung des Dalai Lama in Shigatse, waren. Man weiß heute, daß die Tibeter ihren ganzen Bücherschatz entweder nach Indien oder in die Schweiz (Rikon) transportiert haben, um sie vor der Zerstörung zu bewahren. Es ist also anzunehmen, daß die von Frau Blavatsky genannten Exemplare noch heute existieren.
Das Buch Dzyan ist in Sensar (oder Senzar) geschrieben, eine Priestersprache. Frau Helena Petrowna Blavatsky übersetze dieses Buch und gab einen Kommentar heraus, welchen sie "Die Geheimlehre" nannte. Da die im Buch Dzyan verfaßte Sprache zu alt ist, mußte sich Frau Blavatsky - nach ihren Angaben - an den heutigen Sprachschatz anpassen. Dadurch wurde das Buch Dzyan für uns lesbar. Das Buch Dzyan ist die Quelle der Theosophie; hierzu müssen wir allerdings noch die zahlreichen anderen Studien, welche Frau Blavatsky während ihres Aufenthalts in den Esoterischen Schulen des Orients gehabt hat, rechnen.
Frau Blavatsky war Mitglied des Hinayana-Buddhismus in Ceylon.
Außerdem war sie Freimaurerin (siehe Collected Writings).
Wenn wir alle diese Elemente zusammenfassen, so können wir sagen, daß die Quelle der Theosophie im Kommentar des Buches Dzyan zu suchen ist. Aber ohne die Esoterische Ausbildung in den verschiedenen Schulen in Asien, konnte sie den Kommentar (die Geheimlehre) und die restlichen Bücher, Artikel und Stellungnahmen, nicht verfassen.
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