Zum Vortrag "Gefahren auf dem Weg zur seelisch-geistigen Entwicklung" (Alphabetisch)
 

1. Pseudo-okkulte Praktiken und Heilweisen:

Astrologie und Horoskopie: wenn sie als Wahrsagekunst bei allen erdenklichen eigennützigen Unternehmungen in Anspruch genommen werden. Erhard Bäzner.

Atemübungen: Die Meister der Weisheit warnen vor der Ausbildung und Ausübung des bewußten, systematischen und rhythmischen Atmens, weil die dadurch erlangte Macht zum Mißbrauch führt, wenn der Schüler keine Selbsterkenntnis besitzt. Hermann Rudolph.

Autogenes Training: Durch autogenes Training wird der Zusammenhang der übersinnlichen Wesensglieder des Menschen verändert, ähnlich wie das bei der Hypnose der Fall ist. Friedrich Husemann.

Automatismus: Der dem Willen nicht unterworfene Zwang. Brockhaus.

Chiromantie: Die Ausübenden sind Medien. Und die Mediumschaft ist der Verlust des Bewußtseins und des freien Willens und somit auch der Verantwortlichkeit. Wer sich auf die Zeichen der Hand verläßt, schafft sich Suggestionen, die sein Handeln und dadurch sein Schicksal bestimmen. Hermann Rudolph.

Christliche Wissenschaft: Die uns als Karma bekannten, unverrückbaren Schicksalsgesetze können durch einen plötzlichen Entschluß oder Willensakt nicht durchbrochen oder umgangen werden. "Theosophische Kultur."

Fähigkeit den physischen Körper willkürlich zu verlassen und die Astralwelt zu betreten und von dort aus andere zu beeinflussen und vielleicht absichtlich zu schädigen. Erhard Bäzner.

Fakirkünste: Die besonders in den asiatischen Ländern beliebten Fakirkünste setzen eine Kenntnis der astralen Gesetze voraus, die hier zu persönlichen Zwecken mißbraucht werden. Erhard Bäzner.

Gedankenlesen und Gedankenübertragung: diese entspringen meistens der Neugier, sowohl in das dem Unreifen noch verborgenen Geheimnis seiner Menschennatur als auch in das Wesen anderer Menschen einzudringen und Macht und Einfluß über sie zu erlangen. Erhard Bäzner.

Graphologie, die Fähigkeit, aus der Eigenart der Schriftbilder den Charakter und die Anlagen des betreffenden Schreibers zu erkennen, sind Methoden zur Beurteilung unseres Nächsten, die oft nicht nur einseitig und fragwürdig gehandhabt werden, sondern auch vielfach rein persönlichen, selbstischen Zwecken dienen. Erhard Bäzner.

Geheimbruerschaft der schwarzen Kunst: H.P.B. sagt: Ganze Nationen werden der schwarzen Magie entgegengetrieben, ohne es zu wissen. (Siehe "Weisheitsreligion" von Helena Wegner, Seite 374-377).

Geheimbünde (Freimaurer , Rotary , Lions, Kiwanis) aus "Fortschritt für alle".

Geisterbeschwörung der Naturvölker: (Mißbrauch magischer Kräfte). Erhard Bäzner.

Gesundbeten: Diese ''Heilmethode'' ist nicht gut zu heißen und für die sittliche und geistige Entwicklung und wahre Gesundung als schädlich zu bezeichnen.

Hatha-Yoga: Kann nur zu Mediumschaft und schwarzer Magie führen und physisch zu Schwindsucht (Geheimlehre III 499)

Heilungen (Mentalheilung, Metaphysische Heilung, Geistheilung). HPB. in Brief an Konvent. Immer wenn der Heiler - bewußt oder unbewußt - in die freie mentale Tätigkeit seines Patienten eingreift, ist das schwarze Magie.

Hellsehen: Wahres Hellsehen ist eine höhergeistige Fähigkeit. Wahres Schauen ist spirituelles Hellsehen - ein Sehen mit dem inneren spirituellen Auge. Purucker.

Hypnose: In der Hypnose wird das Medium vorsätzlich in Schlaf versetzt. Die Hypnose macht den Menschen schließlich zu einem willenlosen Werkzeug, zu einem blinden Automaten und erniedrigt ihn unter das Tier. Oft wiederholtes Hypnotisieren kann den Menschen zum Idioten machen. Erhard Bäzner.

Inspiration: Der Inspirierte ist immer Medium, weil es nicht sein eigener Geist ist, der durch ihn wirkt. Erhard Bäzner.

Kartenlegerinnen sind auch Medien. Hermann Rudolph.

Logen - Geheimbünde: Bestimmte Logen lehren die astrale Entwicklung in Wort und Schrift oder üben sie im Geheimen aus. Sie stellen nicht die unablässige und vollständige Reinigung des Innenlebens des Menschen als das erste Erfordernis geistigen Wachstums auf. Erhard Bäzner.

Magie: je nach dem Motiv, das die geistigen Kräfte im Menschen bewegt, unterscheidet man weiße und schwarze Magie. Weiße Magie ist die gänzlich selbstlose Anwendung geistiger Kräfte, ihre Betätigung in selbstloser Liebe zur Höherentwicklung der Menschheit und aller Wesen. Schwarze Magie hingegen heißt der Gebrauch geistiger Kräfte zum Zwecke persönlicher, selbstsüchtiger Machtentfaltung. Erhard Bäzner.

Meditation: Bei der Meditation liegt der Wert und die Wirkung in der Absicht oder in dem Motiv des Meditierenden. Alice Bailey sagt über Meditation: "Meditation ist für den Menschen nutzlos, ja gefährlich, wenn die Grundlage eines guten Charakters und eines reinen Lebens fehlt."

Mediumschaft: Die Mediumschaft ist der Verlust des Bewußtseins und des freien Willens und somit auch der Verantwortlichkeit, ohne die es ein geistiges Wachstum nicht gibt. Hermann Rudolph.

Meister: Die Beziehungen zwischen dem Meister und dem Jünger sind keine äußerlichen und persönlichen und auch keine intellektuellen. Sie gehören einer höheren Daseinsstufe, der geistigen, an und sind durch die Gesetze des Geistes bestimmt. Aus "Theosophie heute" 2/1990, S.83/85.

Mesmerismus: Die zur Zeit mit Hypnose und Mesmerismus unternommenen Experimente sind Experimente unbewußter, wenn nicht bewußter schwarzer Magie. HPB im Brief an Konvent.

Der okkulte Zwang: Eine besondere Form des Aberglaubens ist die Meinung, daß man durch Zwang dem Menschen das höhere Leben verleihen könne. Hierzu gehören Gesundbeten, die Hypnose, die Bekehrung und der Beichtzwang. Diese Formen beruhen nicht auf Weisheit, weil jeder okkulte Zwang dem Menschen die freie Selbstbestimmung und das Gefühl der Verantwortung raubt. Aus ''Irrwege'' von Hermann Rudolph.

Organtransplantation: Organspender sind Sterbende und nicht bereits Tote. Der ''Hirntod'' darf gesetzlich nicht mit dem Tod des Menschen gleichgesetzt werden. Seele und Geist überleben den Tod des Körpers.

Phrenologie, die Fähigkeit der Bestimmung geistiger Eigenschaften nach den Erhöhungen und Vertiefungen der Schädelform. Sie ist oft nicht nur einseitig und fragwürdig gehandhabt, sondern dient auch vielfach rein persönlichen Zwecken. Erhard Bäzner.

Rufen von Verstorbenen durch Medien: Die Verstorbenen werden dadurch in ihrer Ruhe gestört und auch an ihrem Aufstieg in höhere, lichtere Sphären gehindert. Erhard Bäzner.

Suggestion - Autosuggestion: Beides wird auf allen Gebieten angewandt, auch in der Heilung: Dadurch wird der Wille des Menschen auf die Persönlichkeit gerichtet, wodurch sein seelisches Leben erstarrt und für eine innere geistige Entfaltung und Erhebung gehemmt ist. Erhard Bäzner.

Manipulation: Um ein freier Mensch zu werden und uns nicht mehr manipulieren zu lassen, brauchen wir Zeit und Kraft für das Wesentliche und dürfen unsere Zeit nicht für unwesentliche Dinge vergeuden und müssen unterscheiden zwischen dem, was wichtig, was weniger wichtig und was unwichtig ist.

Spiritistische Sitzungen: Es ist nicht ratsam, an spiritistischen Sitzungen teilzunehmen. Man setzt sich der Gefahr aus, nicht nur an seiner Gesundheit geschädigt zu werden, sondern auch der Mediumschaft zu verfallen und von den "Geistern" dauernd besessen zu werden. Die Teilnehmer der Sitzung ziehen die "Geister" an und werden sie oft ihr Leben lang nicht mehr los. Aus "Die weiße und die schwarze Magie" von Dr. Franz Hartmann.

Wahrsagerei: Bei diesem Wahrsagen aus Spielkarten, aus Hand- und Gesichtslinien kommen in der Regel nicht nur die eigenen psychischen Fähigkeiten der Wahrsagenden in Betracht, vielmehr wirken, wenn auch ihnen unbewußt, Wesen der Zwischenwelt, unter denen es viele Lügengeister gibt, entscheidend mit. Erhard Bäzner .
 

2. Zu überwindende Süchte:

Rauchsucht, Alkoholsucht, Drogensucht, Tablettensucht.
 

3. Überwindung folgender Eigenschaften :

Enthalte dich völlig von Selbstsucht, Lüge, Stolz, Eitelkeit, Eifersucht, Neid, Zorn, Empfindlichkeit, Haß, Leichtfertigkeit, Gewalttätigkeit, Traurigkeit, Trübsinn, Verdrießlichkeit, Unzufriedenheit, Besorgnis, Tadelsucht, mißbilligendem Kritisieren, Reizbarkeit, Neugierde, Habsucht, Trägheit, Nachlässigkeit, Unmäßigkeit, Zank und Streit, unordentlichen Neigungen und Begierden, Lastern, Leidenschaften und üblen Gewohnheiten.
 

4. Vermeide das Streben nach unnützem Wissen:

Und mische dich weder durch Denken noch durch Tun in die Angelegenheiten Anderer ein. Gib dich keinen törichten Spielen der Phantasie, keinen Spekulationen, vorgefaßten Meinungen oder Theorien hin, und laß dieselben niemals deine bessere Erkenntnis beeinflussen oder beherrschen.(Aus "Lotusbluten").